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Flexibilität in der Weiterbildung: Wie Schweizer Unternehmen ihre Mitarbeiter glücklich machen

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Flexibilität in der Weiterbildung: Wie Schweizer Unternehmen ihre Mitarbeiter glücklich machen

„Work smarter, not harder“ – dieses Credo gewinnt in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Die Idee dahinter: Bessere Ergebnisse werden NICHT dadurch erzielt, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter im klassischen Nine-to-Five-Hamsterrad laufen lassen. Vielmehr geht es um den flexiblen Einsatz der eigenen Ressourcen. Im Beruf, in der Weiterbildung und in allen anderen beruflichen Bereichen. Bei der Ausbildung gibt es allerdings noch einen großen Nachholbedarf.

Sicherlich wissen Sie auch, dass viele berufliche Weiterbildungen nach dem gleichen Muster ablaufen: Immer wieder werden zum Beispiel Mitarbeiter, die an dringenden Projekten arbeiten, tagelang auf Fortbildungsseminare geschickt.

Mit diesem zusätzlichen Druck auf den Schultern werden die Lernenden kaum motiviert sein, sich auf das Lernen zu konzentrieren, und sie werden geistig immer wieder abdriften. Und so ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend: Der Mitarbeiter ist unzufrieden mit der Situation, fühlt sich unwohl und ist überhaupt nicht engagiert. Der Lerneffekt geht gegen Null und die Motivation sinkt.

Warum Flexibilität in der Weiterbildung wichtig ist
Doch das muss nicht sein! Warum sollen Mitarbeiter lernen, wenn es vom Unternehmen vorgeschrieben wird? Warum nicht, wenn der Wissensdurst am größten ist? Ganz gleich, wo man sich befindet und wie die persönlichen Umstände sind. Mit mehr Flexibilität wird das Lernen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter tatsächlich spürbar höher sein.

In einer idealen Welt, so eine Studie von Kantar TNS, wünschen sich die Personalverantwortlichen ein flexibleres Lernumfeld:

Für 87 % der Befragten ist ein flexibles Lerntempo der wichtigste Faktor.

86% setzen auf mobiles und ortsunabhängiges Lernen sowie auf frei wählbare Lernmethoden und -medien.
83% befürworten flexibel zusammenstellbare Inhalte.
Auch das vernetzte Lernen mit anderen und die Möglichkeit, die Weiterbildung bei Bedarf für kürzere oder längere Zeit zu unterbrechen, machen Weiterbildungen für die Mitarbeiter attraktiv, so 82% der Befragten.
Warum erhöht flexibles Lernen die Lern- und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden
Schweizer Organisationen, die das Prinzip der Flexibilität in der persönlichen Weiterbildung leben, haben u.a. angegeben: Mehr als jeder Dritte, 38%, hat die Erfahrung gemacht, dass flexiblere Ausbildungsmethoden die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „On the way to Work Smart“ der Schweizer Work Smart Initiative.

Das Schweizer Unternehmen afca liefert ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein flexiblerer Lernansatz dafür sorgt, dass sich die Aufnahme von Wissen in der täglichen Zusammenarbeit auszahlt. Der Arbeitgeber hat beschlossen, den internen Wissensfluss durch flexible Arbeitsplätze zu fördern.
Die Mitarbeiter haben keinen festen Platz mehr, sondern sitzen mit ihren Kollegen zusammen, mit denen sie an einem Projekt arbeiten. Wenn das Projekt beendet ist, schließen sich die Mitarbeiter ihrer neuen Projektgruppe an. Das fördert den direkten Austausch und den Kommunikationsfluss innerhalb des Unternehmens enorm – auch eine Form des gemeinsamen betrieblichen Lernens. Die Mitarbeiter profitieren von der Expertise der anderen Kollegen und lernen voneinander. Bei afca wird diese Veränderung von den Mitarbeitern sehr begrüßt.

Einsatz von mobilen Lernlösungen
Flexibilität ist also großartig. Allerdings sollten Unternehmen an diesem Punkt noch nicht aufhören. Was ist zum Beispiel, wenn Projektmitarbeiter nach Antworten auf offene Fragen suchen, die nur ein ausgewiesener Experte beantworten kann? Oder was ist, wenn ein Mitarbeiter, der gerade nicht im Büro ist, sich neues Wissen für das Projekt aneignen oder Informationen zu bestimmten Themen austauschen möchte? Ohne eine mobile Lösung ist er von den Mitarbeitern vor Ort abgeschnitten und kann den Projektfortschritt verlangsamen.

Eine Smartphone-App für mobiles Corporate Learning ist ein wichtiges Instrument. Wissen kann über die App aufgenommen oder geteilt werden, wann immer sich die Möglichkeit dazu ergibt. Die Mitarbeiter sind über das Tool jederzeit und überall mit Lerngruppen, ihren Kollegen und persönlichen Trainern verbunden und haben Zugriff auf diejenigen, die ihnen mit dem nötigen Expertenwissen zur Seite stehen.

Mit jedem Teilnehmer können sie spezifisches Wissen austauschen. Im virtuellen Klassenzimmer oder eins zu eins in einem Chatroom. So wird die betriebliche Ausbildung noch flexibler. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen mit noch besseren Ergebnissen und einer höheren Loyalität danken.

Das sollte es Ihnen doch wert sein, oder?

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