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Wie schaffen Schweizer Unternehmen den Sprung von der Personalentwicklung 1.0 zu 4.0?

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Wie schaffen Schweizer Unternehmen den Sprung von der Personalentwicklung 1.0 zu 4.0?

Wir sind im Zeitalter 4.0 angekommen. Dieser Zusatz beschreibt die Arbeitswelt im Rahmen der vierten industriellen Revolution: der Digitalisierung. Sie macht auch vor der Personalentwicklung nicht halt. Und so wird früher oder später auch auf Lernkulturen in Unternehmen gesetzt. Doch wie schaffen Schweizer Unternehmen den Sprung von der Personalentwicklung 1.0 zur Personalentwicklung 4.0? Und welchen Einfluss hat dies auf die Employer Brand?

Von welchen Weiterbildungsangeboten kann die Employer Brand profitieren?
Niemand bestreitet, dass moderne Personalentwicklung ein Alleinstellungsmerkmal bietet, mit dem sich Arbeitgeber in ihrem Employer Branding von der Konkurrenz abheben können. Gemäss der auch für die Schweiz repräsentativen Studie Recruting Trends 2018 gehören massgeschneiderte Weiterbildungsangebote zu den Top-Faktoren, mit denen Unternehmen ihre Mitarbeitenden begeistern.

Allerdings sind die Schweizer Arbeitgeber hier nicht besonders gut aufgestellt: 60 Prozent der Unternehmen finden, dass sie sich unter anderem in der Personalentwicklung nicht klar von der Konkurrenz abheben. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die das Great Place to Work Institute in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen KLAR und dem Institut für Strategisches Management der HWZ Zürich durchgeführt hat. Aus der klassischen Personalentwicklung soll demnach baldmöglichst eine Personalentwicklung 4.0 werden.

Einen Schritt weiter ist der internationale Engineering- und Servicekonzern Bilfinger SE, der eine Niederlassung in der Schweiz hat. Dort wurde eine interne Lernakademie implementiert, die vor allem auf E-Learning setzt. Mit der Akademie konnte der Konzern eine deutlich höhere Zugänglichkeit und konzernweite Verbreitung seiner internen Personalentwicklungsangebote erreichen. Diese werden nun auch von Fachabteilungen gebucht, die der Arbeitgeber zuvor mit einem gedruckten Schulungskatalog nicht erreichte.

Personalentwicklung 4.0: Wie kann sie umgesetzt werden?
E-Learning-Kurse sind sicher ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie werden meist am stationären Computer absolviert. Im mobilen Zeitalter steigt jedoch der Bedarf an noch flexibleren Lernformaten spürbar an:

Wissen soll genau in den Momenten vermittelt werden, in denen es gebraucht wird.
Lernen soll zu jeder Zeit möglich sein.
Die Aufnahme von neuem Wissen soll ortsunabhängig erfolgen.
So können die Mitarbeiter immer dann auf neues Know-how zugreifen, wenn sie es brauchen. Auf diese Weise können Wissenslücken sofort geschlossen werden, wenn sie entstehen.

Vom E-Learning zum mobilen Lernen
Auch dafür gibt es eine Lösung. Rufen Sie die Learn-Academy doch einfach über das Gerät auf, das jeder ohnehin immer in der Tasche hat: Laut dem Statistikportal Statista lag der Anteil der mobilen Internetnutzer mit Smartphone in der Schweiz im Jahr 2018 bei rund 90 Prozent.

Mit einer für die mobile Nutzung geeigneten Akademie wird E-Learning schnell zum mobilen Lernen. Videos, Audiodateien, Bilder, Präsentationen, Fachtexte – all das sind Elemente, die in das mobile Lernen integriert werden können. Sie machen es abwechslungsreicher und sprechen unterschiedliche Lerntypen an. Es gibt auch einen Gamification-Aspekt. Durch die Integration von spielerischen Elementen wie Quizze in das Lernprogramm kann ein enormer Motivationsschub bei den Lernenden erzeugt werden. Denn Quizze machen einfach jedem Spaß.

Ein weiterer Vorteil: Vernetzung und soziales Lernen. Selbst wenn ein Mitarbeiter in New York und der andere irgendwo in Europa sitzt. Sie können parallel oder zeitversetzt dieselben Inhalte ansehen, dieselben Tests absolvieren und Informationen austauschen.

Der Effekt eines solchen mobilen Lernangebots ist, dass die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihr Arbeitgeber nach maßgeschneiderten Lösungen in der Personalentwicklung sucht, die ihnen den Arbeitsalltag deutlich erleichtern. Das ist gelebte Wertschätzung. Was könnte positiver für die Arbeitgebermarke sein?

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