Schweizer Unternehmen kämpfen um Talente: 3 Benefits, mit denen Sie sie binden

Wächst der Arbeitsmarkt so stark wie in den vergangenen 15 Jahren, nämlich um 1,3 Prozent per anno, fehlt in einem Jahrzehnt in der Schweiz eine halbe Million Arbeitskräfte. Zu dieser Prognose kommen die Ökonomen der UBS Switzerland AG. Ihre Empfehlung: Arbeitgeber müssen schnellstens handeln, damit sich die drohende Fachkräfte-Lücke nicht im eigenen Unternehmen auftut. Wer Talente mit den richtigen Benefits das perfekte Klima am Arbeitsplatz bietet und sie so bindet, hat Chancen, als Sieger aus dem War for Talents hervorzugehen.

Fachkräftelücken schliessen, bevor sie entstehen

Zu einem der Top 3 der wichtigsten Arbeitgeber-Benefits gehört laut einer Erhebung von MichaelPage eine gute Vereinbarkeit von Job und Privatem – die berühmte Work Life Balance. Tatsächlich finden 80 Prozent der Schweizer Mitarbeiter, dass es keine Veranlassung gibt, den Job zu wechseln, so lange die eigene Work Life Balance im Lot ist.

Ebenfalls unter die ersten Plätze der wichtigsten Arbeitgeber-Benefits geschafft haben es diese Aspekte:

  • Eine gute Beziehung zu Vorgesetzten und Kollegen
  • Angemessene Weiterbildungsmöglichkeiten

Soweit, so gut. Aber was sollen Unternehmen nun bitteschön mit diesen Buzzwords anfangen? Schauen wir doch einmal kurz, wie andere Schweizer Organisationen etwa das Rätsel um die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter gelöst haben. Laut einem Ranking des Arbeitgeberbewertungsportals kununu geht die Ironforge Consulting AG hier mit bestem Beispiel voran.

Benefit Nummer eins: Work Life Balance

Die Mitarbeiter profitieren von flexiblen Arbeitszeiten, was in der Schweiz nicht gerade Selbstverständlichkeit ist. Und: Die Geschäftsleitung fragt regelmässig bei den Angestellten nach, ob die aktuelle Aus- und Belastungssituation angenehm ist. Diese Frage wird keinesfalls pro Forma gestellt, sondern mündet anschliessend in passgenauen Massnahmen, die direkt auf das Wohlfühlklima im Betrieb einzahlen.

Tipp: Gehen Sie auch in den beiden anderen Kernbereichen Leadership und Training genau so vor, wie es die Ironforge Consulting AG vorlebt. Fragen Sie bei Ihren Mitarbeitern nach, was sie brauchen, damit sich etwa die Beziehung zum Vorgesetzten verbessert. Oder: Was wünschen sie sich im Bereich der betrieblichen Ausbildung?

Fragen Sie nach, was Ihre Mitarbeiter brauchen

Gut möglich, dass in puncto Leadership Themen angesprochen werden wie eine verbesserte Kommunikation oder eine optimierte Teamführung. Auch der Wunsch nach einem zeitgemässen Konfliktmanagement oder agileren Formen der Mitarbeiterführung könnten Themen sein, die Ihre Mitarbeiter beschäftigen. Ergo: Entwickeln Sie die entsprechenden Skills Ihrer Manager weiter, wird der Zufriedenheitspegel Ihrer Angestellten steigen.

Auch in Sachen Weiterbildung lohnt es sich, nachzuhaken. Hier können die Bedürfnisse der Kollegen ebenfalls weit auseinandergehen. Während sich etwa der eine einen verbesserten internen Austausch wünscht, um Wissenslücken zu schliessen, zeigt sich der andere stärker von einem eins-zu-eins-Coaching begeistert.

Für alles gibt es eine App

Sie kommen angesichts dieser Bandbreite an Bedürfnissen ins Schwitzen? Dafür gibt es keinen Grund. Wie heisst es so schön? Für alles gibt es eine App. Auch für die Bereiche Leadership Development und Training. Melden Sie Ihre Führungskräfte über diese zum eidgenössischen Zertifikat der Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) an. In den verschiedenen Modulen lernen sie alles, was für eine gesunde Mitarbeiterführung im Digitalzeitalter wichtig ist.

Über die gleiche App können sich Ihre Mitarbeiter ausserdem innerhalb der betrieblichen Weiterbildung untereinander austauschen und so den internen Wissensfluss über Standorte hinweg ankurbeln. Sie können sich aber auch bei Bedarf mit ausgebildeten Trainern vernetzen oder in virtuellen Klassenzimmern mit anderen lernen. Und all das völlig unabhängig von Zeit und Ort. Somit lässt sich Lernen auch optimal in die eigene Work Life Balance integrieren. Mitarbeiterbindung – im Digitalzeitalter eigentlich ein Klacks.

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