Selbstkenntnis: Warum ist es so wichtig für Menschen, sich selbst kritisch zu hinterfragen?

Ein klares Bild von sich selbst zu haben, zahlt sich aus bei der Bewältigung von Herausforderungen und sind ein Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Manager und Führungskräfte sind in erster Linie auch erst einmal Menschen. Für sie ist es wichtig, zu wissen, wer sie sind und, was sie erreichen möchten. Wer sich genau kennt, kann sich selbst und seine Mitarbeiter nämlich besser und viel zielgerichteter führen und anleiten. Es gibt aber noch viele weitere Vorteile einer guten Selbstkenntnis. Mehr dazu und wie Selbstkenntnis ihre Persönlichkeit weiter entwickeln kann, erfahren Sie in diesem Artikel. Lesen Sie auch, wie Sie in einer gezielten Weiterbildung mit dem Ziel Führungsfachmann / Führungsfachfrau entsprechend der Ausbildungsinhalte der Schweizerischen Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) lernen, sich selbst besser wahrzunehmen und Ihren Führungsstil zu optimieren. 

Warum ist eine gute Selbstkenntnis so wichtig für Leader?

Unter Selbstkenntnis ist das Ergebnis einer umfangreichen und kritischen Analyse des eigenen „Ich“ zu verstehen – mit dem Zweck, sich über die eigenen Gedanken, Pläne, Eigenschaften, Herausforderungen, Stärken und Schwächen möglichst detailliert klar zu werden.

In den meisten Fällen ist Selbstkenntnis der erste Schritt für etablierte oder angehende Führungspersönlichkeiten, die eigenen Ziele besser und schneller zu erreichen, um somit bessere Entscheidungen zu treffen. Denn um diesen zielgerichtet nachgehen zu können, müssen Führungsfachleute im Management erstmal genau wissen, was sie persönlich überhaupt konkret erreichen wollen. Außerdem sollten sie Klarheit darüber erlangen, welche ihrer bestehenden Kompetenzen ihnen am besten helfen, ihre Vorhaben in relevanten Situationen in die Tat umzusetzen. Und genauso wichtig ist es, die eigenen Schwächen zu analysieren. So wissen Sie, in welchen Bereichen Sie sich selbst bei der Umsetzung Ihrer eigenen Ziele im Weg stehen könnten und wie sie das vermeiden.

Kurzum: Selbstkenntnis ist essentiell zur Persönlichkeitsentwicklung, um die eigenen Stärken zu stärken und bestehende Schwächen abzumildern.

Was Selbstkenntnis mit Personalführung zu tun hat

Gleichzeitig ist Selbstkenntnis ungemein wichtig, wenn es um die Führung von Personal geht. Denn nur wer maximale Klarheit über die eigenen beruflichen Ziele hat, die bei Managern ja meist eng verknüpft mit den Plänen des Unternehmens sind, kann Teams klar anleiten, diese gemeinsam zu erreichen.

Manager mit einer ausgeprägten Selbstkenntnis können…

• … klare Ziele definieren und vorgeben

• … Aufgaben häufig klarer spezifizieren.

• Und sie haben eine klare Vorstellung davon, welche To do’s von welcher Person erledigt werden sollten.

Außerdem drücken sich Manager, die über eine gute Selbstkenntnis verfügen, meist unmissverständlicher aus und können ihre Teams perfekt motivieren und deren Verhaltensweisen besser verstehen und einordnen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, kennen sie ihre Wirkung und ihren Einfluss auf andere schließlich genau. Sie wissen, mit welchen Gesten, Mimiken, Verhaltensweisen oder Aussagen sie Vertrauen erwecken oder ihre Mitarbeiter anspornen, Bestleistungen zu erbringen. Außerdem verschafft eine gute Selbstkenntnis oft auch eine größere Selbstkompetenz. Immerhin ist sich der betreffende Manager seiner bisherigen Erfolge voll bewusst – das gibt Kraft und Selbstvertrauen.

Nachteile des Selbstkenntnis Prozesses: Es kann schmerzhaft sein

Es gibt also viele Vorteile, die mit einer guten Selbstkenntnis einhergehen. Wir möchten an dieser Stelle aber nichts beschönigen. In der Praxis kann der Weg, sich besser kennenzulernen, auch manchmal etwas steinig sein je nach persönlicher Situation, die nicht nur das Berufsleben, sondern auch das Privatleben beeinflusst. Denn es geht ja nicht nur um die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, sondern auch um die mit den eigenen Schwächen. Und das ist nicht immer leicht.

Mitunter spült die Konfrontation mit dem eigenen „Ich“ verstörende Erinnerungen an die Oberfläche. Immerhin hinterfragen wir uns auf dem Weg zur Selbsterkenntnis immer wieder: Warum bin ich geworden, wie ich bin? Diese Aufarbeitung macht etablierte oder angehende Führungskräfte aber letztlich zu besseren und vor allen Dingen menschlicheren Managern.

Bedenken Sie: Wenn Sie sich einmal den eigenen Schwächen gestellt und anerkannt haben, dass es sie gibt, können sie auch verständnisvoller mit denen anderer umgehen. Oder anders ausgedrückt: Indem Sie ihre Schwächen erkennen und akzeptieren, akzeptieren Sie, dass auch ihre Teammitglieder diese haben. Und da Sie im Selbstkenntnis-Prozess einen konstruktiven Umgang mit Fehlern lernen, können Sie Ihren Mitarbeitern Wege aufzeigen, wie sie ihre Schwächen überwinden können.

Lässt sich Selbstkenntnis erlernen?

Die Frage ist nun aber die: Lässt sich die Selbstkenntnis trainieren? Und wenn ja: Wie? Da gibt es verschiedene Aspekte und Möglichkeiten. Sie können natürlich auf eigene Faust versuchen, hinter Ihre eigene Fassade zu blicken. Zum Beispiel gibt es eine ganze Reihe an Büchern, die Sie anleiten, sich selbst zu entschlüsseln. Wirklich empfehlenswert ist das aber nicht, weil Sie dann meist nur zu oberflächlichen Erkenntnissen gelangen. Besser funktioniert der Weg zu sich selbst unter fachkundiger Anleitung. Die Schweizerische Vereinigung für Führungsausbildung (SVF) bietet zum Beispiel eine dedizierte Fortbildung für Manager zum Thema Selbstkenntnis an. Das Kurs Modul Selbstkenntnis der Swiss Connect Academy (SCA) ist Teil des SVF Leadership Zertifikats, das in der Schweiz höchste Anerkennung genießt.

Was bei dieser Weiterbildung vorteilhaft für Manager ist, die ja meist eh wenig Zeit haben: Sie kann problemlos online absolviert werden. Sie lernen orts- und zeitunabhängig und haben so die Möglichkeit, Ihre Fortbildung perfekte in ihren Alltag zu integrieren. Lernende profitieren dabei von den verschiedensten Lernmaterialien und Lernformaten. Es gibt abwechslungsreiche Videos, Podcasts, E-Readings, E-Tests, E-Cases, Szenario-basiertes Training und vieles mehr.

Selbsterkenntnis: Besser mit professioneller Begleitung

Gleichzeitig stehen ihnen erfahrene Experten und Coaches in Live-Trainingsformaten zur Verfügung, was gerade bei dem Thema Selbstkenntnis wichtig ist. Denn Teilnehmende kommen nur mit den richtigen Übungen und der richtigen Anleitung zu einem intensiven Selbsterfahrungsprozess.

Und da es hier teilweise zu herausfordernden bis hin zu schmerzhaften Erkenntnissen kommen kann, ist die Begleitung durch erfahrene Experten extrem ratsam. Sie finden auch bei unschönen Erkenntnissen die richtigen Worte und lotsen die Teilnehmenden zielgerichtet durch den Prozess der Selbsterkenntnis. So gelangen Sie als Führungskraft zu den richtigen Einsichten über sich selbst, übernehmen Verantwortung für Ihr eigenes Leben und können andere besser führen. Zur Leadership SVF Weiterbildung kommen Sie direkt hier.
Probieren Sie es aus!

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