VUKA: Leadership in einer digitalen Welt

Haben Sie schon einmal von dem Akronym VUKA (auch VUCA) gehört? Es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Begriffe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität zusammen. Derzeit erleben wir alle hautnah, was VUKA im Alltag bedeutet. Besonders groß ist die Herausforderung für Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter seit Wochen durch eine Welt lotsen müssen, die schnelllebiger und unvorhersehbarer ist denn je. Der ‚normale‘ Arbeitsalltag hast sich ‚fast‘ für alle grundlegend verändert.

Was bedeutet VUKA?

VUKA oder VUKA-Welt – diese Begriffe sind nicht neu. Sie werden von Arbeitsmarktexperten seit Jahren thematisiert. Dahinter steht der Gedanke, dass in einer zunehmend globalisierten, vernetzten und digitalen Welt nicht mehr die gleichen Parameter gelten wie im analogen Zeitalter. Veränderungen sind Dauerzustand und neue Führungskompetenzen sind gefragt.

Aus folgenden Gründen:

  1. Die Geschwindigkeit in den Märkten steigt und Veränderungen nehmen zu – eine Innovation jagt die andere. Technologien, Arbeitsweisen, Gewohnheiten werden schneller denn je von neuen verdrängt. Dafür steht das Wort Volatilität.
  2. Dynamiken lassen sich infolgedessen kaum mehr nachvollziehen, da oftmals sprunghafte Entwicklungen entstehen. Dafür steht das Wort Unsicherheit.
  3. Unsere Welt wird außerdem durch die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung Stück für Stück komplizierter. Dafür steht das Wort Komplexität.
  4. Und: Geschäftskritische Parameter können sich von jetzt auf gleich verändern. Vielfach sind diese sogar widersprüchlich. Dafür steht das Wort Ambiguität.

Aktuell erleben wir VUKA in Reinkultur

Seitdem COVID-19 in unsere Welt gekommen ist, erleben wir VUKA in Reinkultur. Keiner weiß zum Beispiel, wie lange uns die Pandemie noch beschäftigen und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie haben wird. Die wirtschaftliche und die politische Lage ist kaum mehr vorhersehbar. Sowohl Ökonomen als auch Politiker fahren nur noch auf Sicht und können keine langfristigen Entscheidungen mehr treffen.

Eine Situation, die für uns alle anstrengend und herausfordernd ist. Besonders aber für Leader und Führungskräfte. Immerhin hängt von ihren Entscheidungen und ihrer Führung in großen Teilen der geschäftliche Erfolg ihrer Organisation ab. Umso mehr bedingt es, dass neues Wissen angeeignet wird um fit zu bleiben und sich den neuen Rahmenbedingungen anpassen.

Welche Kompetenzen brauchen Leader in einer VUKA-Welt?

Um in der VUKA-Welt bestehen zu können, brauchen sie ganz bestimmte Kompetenzen:
  • Sie dürfen sich nicht von kurzfristigen Veränderungen aus der Bahn werfen lassen, sondern müssen diese als spannende Herausforderung begreifen, der sie etwas entgegensetzen wollen. Stichwort: Ambiguitätstoleranz
  • Sie brauchen die Kompetenz, die Chancen, die immer in einer Krise oder einer unvorhergesehenen Kehrtwende liegen, zu erkennen und daraus zukunftsfähige Entscheidungen abzuleiten. Stichwort: Ermöglichungskompetenz und unternehmerische Kompetenz.
  • Stichwort: Machtverzicht. Moderne Leader stehen meist einem Team vor, das sich aus Spezialisten zusammensetzt. Um kompetente Entscheidungen treffen zu können, müssen sie lernen, deren Expertenmeinung einzuholen und daraus zukunftsfähige Strategien abzuleiten. Das setzt ein hohes Maß an Vertrauen voraus.
  • Last but not least: Agilität. Leader müssen akzeptieren, dass Projekte in der aktuellen Zeit nicht immer bis zu Ende gedacht werden können. Stattdessen müssen sie teilweise mitten im Prozess angepasst werden, weil sich die Lage schon wieder verändert hat. Das heißt, ein gewisser “Experimentierstatus” hält in die Arbeitswelt Einzug. Darauf können Unternehmen nur mit agilen Arbeitsweisen reagieren.

Pandemie liefert Vorgeschmack auf VUKA-Welt

Dabei ist eines ganz sicher: Die aktuelle Situation bietet höchstens einen Vorgeschmack auf das, was in der Arbeitswelt der Zukunft zum Alltag gehören wird. Nicht immer muss es eine Pandemie sein, die unseren Alltag volatil, ambivalent, unsicher und kompliziert macht. Auslöser können auch politische Unruhen sein, der Angriff auf digitale Infrastrukturen, Streiks oder Ausfälle in den Handelsketten.

Umso wichtiger ist es, dass Führungskräfte gut für die Zukunft aufgestellt sind. Dafür müssen sie die für eine VUKA-Welt benötigten Schlüsselkompetenzen trainieren. Soweit, so gut. Allerdings arbeiten viele Führungskräfte derzeit weitgehend im Home-Office. Denn Social Distancing ist und bleibt das Gebot der Stunde. Wie sollen sie sich dann die dringend benötigten Kompetenzen aneignen?

Wie können sich Leader jetzt weiterbilden?

Die Swiss Connect Academy hat zu diesem Themenfeld das umfangreiche Training zum Thema Leadership in einer digitalen Welt entwickelt. Dank E-Learning kann zeit- und ortsunabhängig individuell gelernt werden.

Der vierwöchige Trainingsplan umfasst die folgenden Themen:

  • Digitalisierung, Arbeiten in der VUKA-Welt, Schlüsselkompetenzen in der VUKA-Welt
  • Agiles Manifest, agiles Mindset, agile Werte, agile Prinzipien, selbstorganisiertes Arbeiten und Zusammenarbeiten
  • Führungsverständnis im Wandel, agiles Führungs-Mindset, agile Führungswerte und agile Führungsprinzipien
  • Lean Thinking, Scrum, Design Thinking; Kanban

Lernen in der Gemeinschaft

Als Lehrmittel für die maximal 15 Teilnehmer stehen die unterschiedlichsten Medien zur Verfügung, so dass jeder Lernende auf das zurückgreifen kann, was dem eigenen Lerntypus am ehesten entspricht. Mancher lernt besser über visuelle Reize und greift direkt zum Lehr-Video. Andere nehmen Inhalte besser auditiv auf. Für sie sind die in die Lernplattform integrierten Podcasts das perfekte Format. Wieder andere finden die hinterlegten und kommentierten Powerpoint-Präsentationen spannend und, und, und. Ganz einfach!

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